Warum eigentlich Naturheilkunde für Pferde?

Weil etwas Gesundes und Natürliches gerade gut genug ist für Ihre wertvollen und treuen Pferde.

Die Naturheilkunde in der Veterinärmedizin hat eine Jahrtausende alte Tradition. Die ältesten Aufzeichnungen über Tier-Akupunktur kommen - wie könnte es anders sein - aus China und fallen in die Yin- und Shang-Periode (1300 - 1027 v. Chr.). Im Jahre 900 v. Chr. ist die Anwendung der Moxibustion bei Pferden durch den chinesischen Reitergeneral Sunyang erstmal festgehalten worden.

Ein ganz modernes Buch über die "Moxibustion nach Wolff bei Pferd, Rind und Hund" (Verfasserin Rebecca Wolff) ist seit 1982 auf dem Markt.

Die Akupunktur breitete sich sehr schnell über weite Teile der damals bekannten Welt aus. So existiert z.B. ein 1.500 Jahre altes ceylonesisches Akupunkturbuch, in dem gezeigt wird, wie Pferde akupunktiert werden.

Auch aus einer der ältesten erhaltenen schriftlichen Aufzeichnungen der römischen Veterinärschriften, das 400 n. Chr. verfasste Buch "Mulomedicina Chrionis" kann man profunde Akupunkturkenntisse ableiten.

Ähnlich verhält es sich mit der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde). Seit Menschengedenken experimentiert der Mensch erfolgreich mit Kräutern, um die Gesundheit seiner Familie und seiner lebensnotwendigen Haustiere mit verschiedenen Kräutern zu erhalten oder wieder herzustellen.

Denken wir in diesem Zusammenhang auch an die sehr vielen und wertvollen Bücher in den Klosterbibliotheken. Das große Wissen der "Kräuterweiberl" ist heute leider zum großen Teil verloren gegangen. Aber zum Glück eben nur zu einem großen Teil.

Bereits beim flüchtigen Betrachten der Zusammensetzungen der Zusatzfuttermittel für Ihre Pferde werden Sie eine ganze Reihe von wirksamen und bekannten Heilpflanzen wiederfinden.

Ähnlich verhält es sich mit der Homöopathie. Seit Hahnemann diese sanfte, aber trotzdem sehr stark wirksame Form der Therapie eingeführt hat, ist sie auch aus dem Pferdestall nicht mehr weg zu denken.

Und hierbei ist etwas ganz besonders interessant:
Wenn eine Therapie, die leider immer noch eine große Zahl unverbesserliche Zweifler und Gegner hat, bei Pferden wirkt, dann kann das keine Einbildung, kein Plazebo-Effekt sein.

Tiere glauben weder an die Therapie noch an den Therapeuten. Ohne Wenn und Aber. Hier zeigt der Spruch "Wer heilt hat Recht" erst seine wahre Bedeutung.

Mit der Anthroposophischen Medizin (Begründer Rudolf Steiner) verhält es sich ähnlich. Diese besondere Form der Therapie ist in Deutschland zur Behandlung bei Mensch und Tier zugelassen. Gleich zwei deutsche Firmen stellen diese wichtigen Medikamente für die Veterinärmedizin her.

Allerdings ist die Naturheilkunde manchmal doch recht schwierig: Sie verlangt ein besonders großes Einfühlungsvermögen in die Pferde. Darüber hinaus benötigt der Therapeut ein sehr profundes Wissen über die Wirkungsweisen der einzelnen Medikamente und deren Wirkungen beim Pferd.

Ein gründliches und ausdauerndes Studium der naturheilkundlichen Therapien in Theorie und Praxis über mehrere Jahrzehnte ist eine unabdingbare Voraussetzung für den Therapie-Erfolg. Zur Erinnerung: wir sind seit 1982 als Therapeuten tätig.

Als Belohnung für diese manchmal recht knifflige Arbeit des Therapeuten danken es einem die Pferde mit einer oftmals überraschend schnellen Gesundung. Auch bei chronischen oder allgemein als hoffnungslos eingestuften Erkrankungen.

Ein fröhliches Wiehern eines gesunden Pferdes lässt unser Herz höher schlagen. Darum sind wir Heilpraktiker (auch) für Pferde geworden.